Weitersehen 2017: Kultur erleben – wenn Inklusion im Kopf beginnt

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im kommenden Jahrbuch des DBSV, „Weitersehen 2017“, dreht sich alles um das Themenfeld der kulturellen Teilhabe. Sein Titel „Kultur erleben – wenn Inklusion im Kopf beginnt“ unterstreicht das breite Spannungsfeld, in dem sich seine Beiträge bewegen.
Die Leserinnen und Leser können sich auf persönliche Erfahrungsberichte von blinden und sehbehinderten Künstlerinnen und Künstlern freuen. Ebenso auf interessante Interviews mit Verantwortlichen und Kulturschaffenden, die das „Wagnis Inklusion“ eingegangen sind und beschreiben, welche Herausforderungen sie dabei gemeistert haben. Barbara Rüschoff-Thale, Landesrätin für Kultur des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) und damit zuständig für 17 Museen, beschreibt, was passiert, wenn Inklusion erst einmal im Kopf eines Trägers angekommen ist. Kulturbegeisterte Menschen kommen ebenso zu Wort wie Kunstvermittler, Filmbeschreiber, Interessenvertreter und diejenigen, die Projekte zur kulturellen Teilhabe verantworten und umsetzen.
Ein wichtiges Element für den Zugang zum kulturellen Geschehen ist die Audiodeskription (AD). Der DBSV hat mit der Etablierung des Deutschen Hörfilmpreises einen bedeu-tenden Beitrag zur Entwicklung der AD in Film, Fernsehen und Theater geleistet. 2017 wird der Preis zum 15. Mal verliehen. Aus diesem Anlass beleuchtet der Präsident der Jury, Dr. Dietrich Plückhahn, die Geschichte und Bedeutung des Preises. Darüber hinaus kommen wichtige Wegbegleiter zu Wort. Das Jahrbuch „Weitersehen 2017“ wird im Rahmen des DBSV-Verwaltungsrates präsentiert, der vom 6. bis 8. Oktober in Saarbrücken stattfindet.

Quelle: Rundschreiben DBSV-Veröffentlichung zum Thema kulturelle Teilhabe

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